AGB
1. Anbieter und Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für die Nutzung der cloudbasierten Software SASDesk. Anbieter und Vertragspartner ist Repair Express, Abdul El-Chafei; Taha El-Chafei GbR, Badenstedter Straße 60A, 2. OG, 30453 Hannover, Deutschland. E-Mail: info@repair-express.de.
SASDesk richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB, juristische Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtliche Sondervermögen. Verträge mit Verbrauchern werden nicht geschlossen.
2. Vertragsgegenstand
SASDesk ist eine cloudbasierte Software für Reparatur-, Service- und vergleichbare gewerbliche Betriebe. Je nach gebuchtem Tarif und freigeschalteten Modulen können insbesondere Funktionen aus den Bereichen Auftrags-, Kunden- und Geräteverwaltung, Kundenportal, Live-Chat, E-Mail-Kommunikation, Aufgaben und Kalender, Warenwirtschaft und Lagerverwaltung, Versand, Rechnungs- und Zahlungsintegrationen, Wissensdatenbank, KI-Unterstützung, Benutzer- und Rechteverwaltung, API und Webhooks, SLA- und Workflowfunktionen sowie weitere Zusatzmodule bereitgestellt werden. Der konkrete Funktionsumfang ergibt sich aus dem bei Vertragsschluss gewählten Tarif und den zusätzlich vereinbarten oder freigeschalteten Modulen.
3. Vertragsschluss
Die Darstellung von SASDesk und der Tarife auf der Website stellt noch kein verbindliches Vertragsangebot dar. Mit Absenden der kostenpflichtigen Bestellung gibt der Kunde ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Nutzungsvertrags ab. Der Vertrag kommt zustande, sobald SASDesk die Bestellung bestätigt oder den kostenpflichtigen Zugang freischaltet.
4. Testphase
Soweit eine kostenlose Testphase angeboten wird, dient diese ausschließlich der Prüfung von SASDesk. Die Dauer der Testphase wird bei Bereitstellung des Testzugangs angezeigt. Eine Testphase wird nicht automatisch kostenpflichtig, sofern der Kunde nicht ausdrücklich einen kostenpflichtigen Tarif bestellt. Testdaten können nach Ablauf einer Testphase gelöscht werden, sofern keine Übernahme in einen kostenpflichtigen Vertrag vereinbart wird.
5. Preise und Abrechnung
Es gelten die bei Vertragsschluss angezeigten Preise. Alle gegenüber Geschäftskunden ausgewiesenen Preise verstehen sich netto zuzüglich der jeweils geltenden gesetzlichen Umsatzsteuer. Soweit nicht anders vereinbart, werden die Grundentgelte monatlich abgerechnet. Verbrauchsabhängige Zusatzleistungen können entsprechend ihrer tatsächlichen Nutzung zusätzlich berechnet werden. Rechnungen werden grundsätzlich elektronisch bereitgestellt.
6. Zahlungsabwicklung
Die Zahlung kann insbesondere über die im Bestellprozess angebotenen Zahlungsmethoden erfolgen. Bei SEPA-Zahlungen kann die Einrichtung und Verarbeitung des Lastschriftmandats über einen Zahlungsdienstleister wie Stripe erfolgen. Der Kunde hat für ausreichende Kontodeckung zu sorgen. Bei Rücklastschriften, die der Kunde zu vertreten hat, können die tatsächlich entstandenen Rücklastschriftkosten berechnet werden.
7. Laufzeit und Kündigung
Soweit bei Vertragsschluss keine abweichende Laufzeit vereinbart wird, läuft der Vertrag auf unbestimmte Zeit mit monatlicher Abrechnung. Der Vertrag kann von beiden Parteien zum Ende des laufenden Abrechnungszeitraums gekündigt werden. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Nach Vertragsende kann der Zugang gesperrt werden. Der Kunde ist dafür verantwortlich, benötigte Daten vor Vertragsende zu exportieren. Gesetzliche Aufbewahrungspflichten bleiben unberührt.
8. Benutzerkonten
Der Kunde ist für die von ihm eingerichteten Benutzerkonten und deren Berechtigungen verantwortlich. Zugangsdaten dürfen nicht an unberechtigte Dritte weitergegeben werden. Der Kunde hat SASDesk unverzüglich zu informieren, wenn er Kenntnis von einer unbefugten Nutzung erhält. Der Kunde ist außerdem dafür verantwortlich, ausgeschiedene Mitarbeiter oder nicht mehr benötigte Benutzer zeitnah zu sperren oder zu entfernen.
9. Pflichten des Kunden
Der Kunde darf SASDesk nur im Rahmen der geltenden Gesetze verwenden. Insbesondere ist es untersagt:
- rechtswidrige Inhalte zu speichern oder zu übertragen
- Rechte Dritter zu verletzen
- Schadsoftware einzubringen
- Sicherheitsmechanismen zu umgehen
- unberechtigte Zugriffe auf andere Mandanten oder Systeme vorzunehmen
- SASDesk missbräuchlich zur Versendung unerlaubter Nachrichten zu verwenden
Der Kunde bleibt für die Rechtmäßigkeit der von ihm in SASDesk gespeicherten Daten verantwortlich.
10. Personenbezogene Daten und Auftragsverarbeitung
Soweit der Kunde personenbezogene Daten seiner eigenen Kunden, Mitarbeiter oder sonstiger Personen in SASDesk verarbeitet, ist grundsätzlich der Kunde datenschutzrechtlich Verantwortlicher. SASDesk verarbeitet diese Daten im Auftrag des Kunden. Hierfür wird eine Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung gemäß Art. 28 DSGVO abgeschlossen. Der Kunde darf personenbezogene Daten nur verarbeiten, soweit hierfür eine ausreichende Rechtsgrundlage besteht.
11. KI-Funktionen
SASDesk kann KI-gestützte Funktionen anbieten, beispielsweise zur Unterstützung bei Textentwürfen, Zusammenfassungen, Klassifizierungen, Wissensabfragen oder Kundenkommunikation. KI-Ausgaben werden automatisiert erzeugt und können fehlerhaft oder unvollständig sein. Sie stellen insbesondere keine Rechts-, Steuer-, Medizin- oder sonstige professionelle Beratung dar. Der Kunde ist verpflichtet, KI-generierte Inhalte vor einer geschäftlichen Verwendung angemessen zu prüfen. Soweit hierfür externe KI-Dienste genutzt werden, werden nur die zur jeweiligen Verarbeitung erforderlichen Daten übertragen.
12. Drittanbieter und Schnittstellen
SASDesk kann Schnittstellen zu Drittanbietern bereitstellen, beispielsweise zu Versand-, Zahlungs-, E-Mail-, Kalender-, Buchhaltungs- oder anderen Dienstleistern. Für Verfügbarkeit, Funktionsänderungen oder Störungen eines externen Drittanbieters haftet SASDesk nicht, soweit diese außerhalb des Einflussbereichs von SASDesk liegen. Die Nutzung externer Dienste kann zusätzlichen Vertragsbedingungen des jeweiligen Anbieters unterliegen.
13. Verfügbarkeit und Wartung
SASDesk wird als cloudbasierter Dienst bereitgestellt. Eine jederzeit vollkommen unterbrechungsfreie Verfügbarkeit kann technisch nicht gewährleistet werden. Notwendige Wartungsarbeiten, Sicherheitsupdates, Störungen externer Infrastruktur oder Ereignisse außerhalb des Einflussbereichs von SASDesk können zu vorübergehenden Einschränkungen führen. Soweit für einen Enterprise-Vertrag ausdrücklich bestimmte SLA-Werte vereinbart werden, gehen diese individuellen Vereinbarungen dieser allgemeinen Regelung vor.
14. Änderungen und Weiterentwicklung
SASDesk wird fortlaufend weiterentwickelt. Funktionen dürfen geändert, erweitert oder technisch ersetzt werden, soweit dadurch der wesentliche Vertragszweck nicht unzumutbar beeinträchtigt wird. Sicherheitsrelevante oder gesetzlich erforderliche Änderungen können jederzeit vorgenommen werden.
15. Datensicherung und Datenexport
SASDesk trifft angemessene technische Maßnahmen zum Schutz der gespeicherten Daten. Der Kunde bleibt dennoch verpflichtet, besonders wichtige geschäftliche Daten im Rahmen seiner eigenen gesetzlichen und betrieblichen Anforderungen zu sichern beziehungsweise verfügbare Exportmöglichkeiten zu nutzen.
16. Gewährleistung
Es gelten die gesetzlichen Vorschriften über Sach- und Rechtsmängel, soweit diese AGB nichts Abweichendes regeln. Ein Mangel liegt nicht bereits vor, wenn eine Funktion aufgrund eines vom Kunden verwendeten inkompatiblen Drittsystems, Browsers, Netzwerks oder externen Dienstes eingeschränkt ist.
17. Haftung
SASDesk haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit. Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht ist die Haftung auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt. Im Übrigen ist die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen. Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz und für ausdrücklich übernommene Garantien bleibt unberührt.
18. Sperrung
SASDesk kann einen Zugang vorübergehend sperren, wenn konkrete Anhaltspunkte für einen Sicherheitsvorfall, eine rechtswidrige Nutzung, eine Gefährdung anderer Mandanten oder Systeme oder einen erheblichen Zahlungsverzug bestehen. Der Kunde wird hierüber informiert, soweit dem keine gesetzlichen oder sicherheitsbedingten Gründe entgegenstehen.
19. Vertraulichkeit
Beide Vertragsparteien behandeln vertrauliche Informationen der jeweils anderen Partei vertraulich. Die Verpflichtung gilt auch nach Vertragsende fort.
20. Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist, soweit gesetzlich zulässig, Gerichtsstand Hannover.